Literatur
Literatur als Einstieg in das Montessori Thema für Eltern und die Entwicklung von Kindern

Sie finden im Folgenden eine kurze Auswahl von Original Montessori Literatur bzw. von Experten-Literatur über Kinder und Jugendliche, die wir als Vorstand der DMG Eltern zur Einführung in verschiedene Themenbereiche empfehlen können.

Sollten Sie weitergehende Wünsche und Fragen zur Literatur haben, so wenden Sie sich bitte an die DMG–Geschäftsstelle.

Allgemeine Literatur



Das Kind in der Familie»Maria Montessori: Das Kind in der Familie«
(hrsg. von Franz Hammerer/ Harald Ludwig, Maria Montessori Gesammelte Werke Bd. 7)

Die in diesem Band veröffentlichten Texte gehen in ihrem Kernbestand zurück auf eine Vortragsreihe Maria Montessoris in Brüssel im September und Oktober 1922. Sie ermöglichen einen differenzierten Einblick in Montessoris Vorstellung zur Erziehung des kleinen Kindes und berücksichtigen vor allem die Familienerziehung. In den Anhang werden zusätzlich einige thematisch einschlägige Texte Maria Montessoris aufgenommen.


Kinder sind anders»Maria Montessori: Kinder sind anders«

Die zentralen Gedanken der genialen Erzieherin sind in diesem Buch niedergelegt. Die Entfaltung der Individualität des Kindes ist Montessoris oberstes Erziehungsziel. Sie betont den Selbstbildungstrieb der Kinder; die Erzieher sollen vor allem Hilfen zur Verfügung stellen.

In der aktuellen bildungspolitischen Diskussion um die Fortentwicklung des Schulwesens finden die Grundgedanken der Montessori-Pädagogik immer stärkere Beachtung. Montessori hat sowohl moderne Unterrichtsformen als auch didaktisches Arbeitsmaterial entwickelt, die dem kindlichen Entwicklungs- und Forschungsdrang entgegenkamen und selbstbestimmtes Lernen ermöglichten. Sie definierte die Schüler- und Lehrerrolle neu, führte altersund leistungsgemischte Klassen ein. Ihre pädagogischen Prinzipien haben sich weltweit bewährt.


Die Entdeckung des Kindes»Maria Montessori: Die Entdeckung des Kindes«

Dieses Werk Maria Montessoris (1870–1952) hat seinen unbestrittenen Platz in der pädagogischen Weltliteratur. Erstmals erschien es vor 100 Jahren 1909. Es berichtete über eine neue Pädagogik, die Montessori nach zehnjährigen wissenschaftlichen Vorarbeiten in ihrer 1907 in Rom gegründeten Einrichtung für zwei- bis sechsjährige Kinder entwickelt hatte. Zeitlebens hat Maria Montessori ihre Pädagogik weiterentwickelt und daher ihre Hauptschrift wiederholt neu bearbeitet. Die letzte von ihr besorgte fünfte Auflage erschien 1948. Sie bildet die Grundlage der vorliegenden wissenschaftlich fundierten Werkausgabe. In einen Anhang werden zusätzlich alle wichtigen Texte früherer Auflagen aufgenommen. Lesern dieser Studienausgabe wird damit erstmals ermöglicht, sich ein Bild von den Entwicklungen im Denken der weltberühmten Pädagogin zu machen und neue Facetten und Akzente ihrer Pädagogik zu entdecken.


Durch das Kind zu einer neuen Welt »Maria Montessori: Durch das Kind zu einer neuen Welt« (hrsg. von Harald Ludwig, Maria Montessori Gesammelte Werke Bd. 15)

Das Werk stellt in Auswahl und Anordnung eine Einführung in die Pädagogik Maria Montessoris in ihrer weiterentwickelten Form dar. Beispielsweise sind darin auch Überlegungen zur Gestaltung der Sekundarschule und zum Lernen an Universitäten enthalten. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1936 und 1939.


Kinder fördern»Kinder fördern nach Montessori – So erziehen Sie Ihr Kind zu Selbstständigkeit und sozialem Verhalten«

von Tim Seldin. Der Autor ist Präsident der amerikanischen Montessori-Vereinigung und Vorsitzender des internationalen Montessori-Rates.

Verlag DorlingKindersley
ISBN 978-3-8310-1006-6


Maria Montessori – Anthologie»Maria Montessori 1870–1952. Eine Anthologie« (hrsg. von Ela Eckert/Ingeborg Waldschmidt im Auftrag der Deutschen Montessori Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Association Montessori Internationale)

Die Anthologie zeichnet den Lebensweg der großen Pädagogin durch zahlreiche, sonst nicht zugängliche Fotos und wichtige Stationen ihres Lebens nach. Es werden Ausschnitte ihrer Korrespondenz mit engen MitarbeiterInnen und bedeutenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Literatur aus aller Welt gezeigt. Dokumente und Zeitungsberichte, aber auch Hinweise zu eigenen Materialentwicklungen. Diese einzigartige vorgelegte Zusammenstellung sorgte schnell für große internationale Wertschätzung und Verbreitung der Schrift. Das verwundert nicht, da es sich hier um eine einmalige Zusammenstellung vor allem biographischer Notizen über Maria Montessori handelt.


Maria Montessori – Leben und WerkE. Mortimer Standing: »Maria Montessori. Leben und Werk« (Impulse der Reformpädagogik Bd. 24)

In der mehr als hundertjährigen Geschichte der Montessori-Pädagogik ist dieses Buch eines der bedeutsamsten Dokumente. Es ist neben Maria Montessoris eigenen Werken sehr schnell zu einem Klassiker geworden; ein Buch, das wie kein anderes zur weltweiten Verbreitung der Montessori- Pädagogik beigetragen hat. Der Autor schrieb das Buch, um Maria Montessoris Wunsch nach einer systematischen Darstellung ihrer Prinzipien und ihrer Praxis zu entsprechen. Zugleich darf man sein Buch mit gutem Grund ein verehrendes Dokument nennen, denn es vermittelt ein Bild, das ebenso aus Quellen und Zitaten wie aus Erinnerungen zusammengesetzt ist. Dieses Werk ist national und international für die TeilnehmerInnen der Montessori-Diplomkurse verbindlich.


Inklusion»Inklusion: Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Montessori-Pädagogik« (Impulse der Reformpädagogik Bd. 28), hrsg. von Ela Eckert/ Ingeborg Waldschmidt im Auftrag der Deutschen Montessori Gesellschaft e.V.

In der Diskussion über die Lernsituation von Kindern mit besonderen Bedürfnissen werden die Begriffe Inklusion und Integration häufig vermischt. In der allgemeinen schulpolitischen und pädagogischen Debatte trifft man auf unterschiedliche Auffassungen davon, wie eine Praxis gestaltet werden kann, in der alle Kinder mit ihrer Vielfalt an Begabungen, aber auch mit ihren Lern- und Entwicklungsverzögerungen gemeinsam lernen können. Nur zögerlich und verspätet findet die Forderung nach Inklusion in den pädagogischen Einrichtungen hierzulande Akzeptanz. Mit der Umsetzung in die Praxis tut sich die Bildungspolitik schwer. In der Montessori-Pädagogik gibt es eine lange Erfahrung mit inklusiven Ansätzen. Im Buch berichten Montessori- PädagogInnen, Sonder- und HeilpädagogInnen, sowie weitere SpezialistenInnen. Die Weitergabe ihrer Kompetenzen trägt zum Wohl aller Kinder bei.


Montessori heuteHans Dietrich Raapke: »Montessori heute. Eine moderne Pädagogik für Familie, Kindergarten und Schule«

Professor Hans-Dietrich Raapke zeigt in seinem Buch, dass die Montessori-Pädagogik außerordentlich zeitgemäß ist. Er weist nach, dass Maria Montessori viel interessanter und praktischer ist als die historische Heilige, zu der viele Anhänger sie einst gemacht haben. Die Montessori-Pädagogik ist in vielen Bereichen noch heute zukunftsweisend und stellt ein weiterhin gültiges, modernes pädagogisches Konzept dar. Ein Buch für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen.


Das Kind 55DAS KIND 55/2014 (hrsg. von der DMG e.V.): Schwerpunktthema Eltern und Montessori

Eine empfehlenswerte Lektüre für Eltern, Pädagogen und Montessoriinteressierte, die den Blickwinkel auf die gemeinsame Erziehungs- und Bildungsarbeit von Montessorieinrichtungen und Eltern fokussiert. Ausgehend von Erfahrungsberichten werden die Beteiligungsmöglichkeiten der Eltern im Kinderhaus und in der Schule dargestellt, die aktive Mitarbeit in Gründungsinitiativen resümiert und aktuelle Herausforderungen für eine gelungene Partnerschaft dargestellt.


Das Tao von MontessoriCatherine McTamaney: »Das Tao von Montessori«
Arbor Verlag Freiamt

Die uralte Weisheit des chinesischen Tao verbindet die Autorin mit den tiefen Gedanken und Einsichten von Maria Montessori. Daraus entstand ein Buch, das LeserInnen zum zeitlosen Verständnis der Pädagogik und zu einer wertschätzenden Haltung Kindern und Jugendlichen gegenüber hinleitet.

Literatur für das Kind von 0–6 Jahren


Montessori von Anfang an Paula Polk Lillard/ Lynn LillardJessen: »Montessori von Anfang an«

Das Buch gibt einen wichtigen, praxisnahen Beitrag zur Erziehung junger Kinder nach Maria Montessoris Konzept für 0–3 Jahre. Im Kern geht es darum, dass schon die allerjüngsten Kinder am Selbstaufbau ihrer Persönlichkeit arbeiten und dazu die gezielte Hilfe und Unterstützung der Erwachsenen brauchen. Auf der Basis ihrer langjähriger Erfahrungen erläutern die Autorinnen auf äußerst kenntnisreiche und feinfühlige Weise die Entwicklung der ersten drei Jahre und verdeutlichen, was Eltern und pädagogische Fachkräfte tun können, damit Kinder Selbstvertrauen, Unabhängigkeit und positive Beziehungen zu ihrer Umwelt aufbauen können.



Das Kind verstehenSilvana QuattrocchiMontanaro: »Das Kind verstehen. Entwicklung und Erziehung nach Maria Montessori«

Die italienische Ärztin Dr. Silvana Montanaro bringt auf anschauliche und verständliche Weise die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen vor, während und nach der Geburt des Kindes nahe. Dabei zeigt sie deutlich auf, worauf es jeweils aus der Sicht der Montessori-Pädagogik besonders ankommt: Es geht in diesem Handbuch um zentrale Themen wie Bindung und Urvertrauen, Stillen und Schnuller, die Anregung der Sprach- und Bewegungsentwicklung.

Literatur für das Kind von 12–18 Jahren


DAS KIND | Erdkinder I–IIIDAS KIND 38-42/2005+2007 (hrsg. von der DMG e.V.): Erdkinder I-III. Montessori für Jugendliche

Maria Montessoris Erdkinderplan und ein internationaler Blick auf die Umsetzung ihres Konzeptes werden in diesem Sammelband aufgezeigt. Die Auseinandersetzung mit Fragen, was Jugendliche in ihrer Entwicklung und für das Lernen wirklich brauchen oder über welche Kompetenzen müssen Erwachsene verfügen, die mit Jugendlichen nach dem Erdkinderkonzept arbeiten, zeigen die Bedeutsamkeit der intensiven Beschäftigung mit Montessoris Konzept für die weiterführende Schule auf, die hier erstmals in kompakter Form dargeboten werden.

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